“Experte” ist ein Wort, das in Stellenanzeigen, Talkshows und Google-Suchzeilen gleich oft vorkommt und selten dasselbe meint. experten.net nimmt das Wort wörtlich: Wer gilt als Fachperson, wie findet man eine, und woran merkt man, dass jemand nur laut ist.
Im Deutschen hängt an dem Begriff oft ein Beruf. Steuerberater, Statiker, Hebamme, IT-Forensik. Daneben sitzt die Plattform-Fantasie: ein Verzeichnis, in das sich alle eintragen, und der Markt sortiert sich von selbst. Der Markt sortiert sich nicht. Bewertungssterne lügen freundlich. Titel sind in manchen Branchen geschützt, in anderen frei erfunden. Dieses Portal hält die Unterscheidung fest, statt sie zu verwischen.
Nützlich ist, was vor dem Anruf passiert. Welche Frage man stellen muss, damit ein Angebot vergleichbar wird. Wann ein Gutachten Pflicht ist und wann es nur teuer ist. Wie Netzwerke in Handwerk und Beratung wirklich laufen (über Empfehlung, nicht über Landingpages). Eine gute Frage spart zwei Angebote. Eine schlechte produziert drei PDFs, die man nicht vergleichen kann.
.net als Endung passt zu Netzwerk, nicht zu Nation. Das ist Absicht.
Angrenzend liegen Ausbildung, Kammern, Haftung. Ein Experte ohne Versicherung ist für den Auftraggeber ein Risiko. Ein Experte, der nur auf LinkedIn existiert, ist ein Text. Wir werden Beides auseinanderhalten.
Kammern, Meisterbrief, Approbation: in manchen Berufen ist “Experte” fast ein Witz, weil der Titel schon gesetzlich sitzt. In anderen kann sich jeder so nennen. Genau diese Grenze ist der Stoff. Wer sie ignoriert, baut ein Verzeichnis, das seriöse Leute meiden.
Die nächsten Seiten werden Felder, keine Branchenmessen: Bauen, Geld, Gesundheit, Technik. Ein Blog hängt Fallgeschichten dran, ohne Namen zu verbrennen. Die Startseite erklärt den Maßstab. Die Unterseiten müssen ihn aushalten.